Netphen - Deuz


 Weitere geplante Termine finden Sie hier


Neues in den Sommermonaten

In Deuz gibt und gab es viele Veranstaltungen, die in den Sommermonaten von den Vereinen TUS, SGV, Freibad, Hauberg ... veranstaltet werden. Siehe Termine.

Während die Schlaglöcher auf den Nebenstraßen jetzt endlich mal mit Teer gefüllt werden (Bild: Friedhofstraße) lassen die Bauarbeiten im Bühlgarten noch auf sich warten. Hier soll demnächst ein erklärendes Bauschild aufgestellt werden und die Baggerarbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen. Das Flussbett vor der Siegbrücke beim Bäcker Gehonfranzes wurde von Steinen befreit, damit ein eventueller Sturzregen die Sieg hier nicht zum Überlaufen bringt. Und das Backhaus Gehornfranzes gehört jetzt auch zur Geschichte Deuz. Hier wird jetzt Brot, Brötchen und Kuchen vom Bäcker Müller aus Bad Laasphe-Feudingen angeboten.  


Einladung: Bürgerversammlung "Unser Dorf hat Zukunft"

Die Dorfgemeinschaft Deuz will in diesem Jahr wieder an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen. Dabei werden durch eine Kommission

  • Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
  • Soziale und kulturelle Aktivitäten
  • Baugestaltung und Siedlungsentwicklung und
  • Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft

bewertet. Es werden neben Gold, Silber und Bronze auch zahlreiche Preise vergeben. Die Kommission bereist das Dorf nach den Sommerferien.

Ein Lenkungskreis hat bereits Ideen und Projekte zusammengestellt, die zur Zukunftsfähigkeit des Ortes beitragen. In einer

Bürgerversammlung am 10.5., 19.00 Uhr im Bahnhof Deuz

sollen die Ideen vorgestellt, weitere Ideen gesammelt und diskutiert werden. Dabei geht es auch um die Frage, in welcher Form diese der Bewertungskommission präsentiert werden sollen. Die Koordinatorin des Kreiswettbewerbs, Frau Laura Michel, Kreis Si-Wi, wird uns dabei helfen. Ich denke, dass die Beteiligung an dieser Veranstaltung auch ein Maß für das Interesse an der zukünftigen Dorfentwicklung ist.

Herbert Kneppe, OBM 

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Bericht zur Bürgerversammlung „Unser Dorf hat Zukunft

Zur Bürgerversammlung, am 10. Mai, fanden sich leider nur 15 Deuzer ein, die Ihr Interesse am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zeigten. Der Ortsbürgermeister Dr. Herbert Kneppe hatte für diesen Abend eigens die für die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs auf Kreisebene verantwortliche Frau Laura Michel eingeladen.

Deuz hat bereits mehrmals an diesem Wettbewerb teilgenommen und dabei sogar 2-mal Silber und einmal den Bronze-Preis erhalten.  Zusätzlich hatte Deuz das Glück, bei der Dorflotterie zu gewinnen und dabei insgesamt 6000,- Euro eingenommen.
Frau Michel erklärte zunächst den Rahmen für diesen Wettbewerb und zeigte die nachstehenden Bewertungsbereiche auf:

  • Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
  • Soziale und kulturelle Aktivitäten
  • Baugestaltung und Siedlungsentwicklung
  • Grundgestaltung und das Dorf in der Landschaft
  • Präsentation

Jedes Dorf hat so die Möglichkeit zu zeigen: „Was bereits erreicht wurde“,  „Was in der Zukunft geplant ist“, und „Wie das erreicht werden soll“. Dr. Herbert Kneppe zählte dann in einer langen Liste alle Fakten auf, die bei der Teilnahme unseres Ortes beim Wettbewerb von Bedeutung ein könnten. Hierzu gehören:

  • Die regelmäßigen, teils öffentlichen Treffen zu Bürger-, Vereins-, und Netzwerk-Veranstaltungen
  • Die Beteiligung an IKEK Themen
  • Das Durchführen von sozialen und kulturellen Aktivitäten
  • Die örtliche Baugestaltung und Siedlungsentwicklung
  • Die Grüngestaltung des Ortes

Außerdem zeigte der OB. den möglichen Ablauf für die Präsentationsveranstaltung im September 2017 auf, wozu ein Rundweg, Vorträge, Poster Präsentationen und auch ein eigens produziertes Video gehören könnten.
Alles zusammen ergab sich so ein recht beeindruckendes Bild über den Wandel des Ortes, der in den letzten Jahren vollzogen wurde, für die nahe Zukunft bereits fest geplant ist, oder demnächst umsetzbar wäre. Ja, es wurde jedem klar: „Deuz hat Zukunft“.

Doch um einen Preis bei diesem Wettbewerb zu erhalten, müssen nicht nur eine handvoll Personen ehrenamtlich aktiv werden, und genau da liegt das Problem. Bei der anschließenden Diskussion wurde das mangelnde Interesse an dieser Bürgerversammlung festgestellt, das Fehlen vieler Bürger, sowie Vereinsvorstände, politisch aktive und gewerbliche Interessenverbände bemängelt. Für eine gute und überzeugende Präsentation des Ortes ist das Mitwirken der Bürger besonders wichtig und das ist nach überwiegender Meinung der heute anwesenden Bürger nicht gewährleistet.

Der Ortsbürgermeister Dr. Herbert Kneppe stellte abschließend fest, dass Deuz in diesem Jahr NICHT an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnimmt.  Vielleicht klappt es das nächste Mal im Jahre 2020.
 


Osterfeuer

Am Ostersamstag, 15. April, fanden sich viele Deuzer zum jährlichen Osterfeuer am Freibad Deuz ein. Glücklicherweise machte der Regen an diesem Abend gerade mal Pause und die Sonne zeigte sich. Direkt beim Sonnenuntergang wurde das erste Feuer am kleinen Holzstapel angezündet, der für die kleinem Kinder zum großen Ereignis wurde. Der große Holzstapel brannte erst als die Dunkelheit einsetzte und die abgestahlt Wärme für die Besucher sehr willkommen war. Mit allerlei Getränken, Bratwurst, Osterhasen und sogar Glühwein haben es viele Besucher noch lange ausgehalten.


Bürgerversammlung in Deuz

Am Donnerstag 6. April 2017 lud die Stadt Netphen zu einer Bürgerversammlung ein, um das bevorstehende Bauvorhaben "Kölner Straße" allen interessierten Bürgern zu erläutern. Der Baubeginn ist im Jahr 2018 geplant, falls die Finanzierung gesichert ist. Winfried Behle vom Landesbetrieb Straßen NRW konnte noch keine Details nennen, aber es wird etwa 2 Jahre dauern, bis die knapp 1,2 Km vom Schlehdornweg bis zur Werthebachbrücke auf der Albert-Irle-Straße fertig gestellt sind.

An diesem Abend waren anwesende:

  •     Winfried Behle (Landesbetrieb Straßen NRW)
  •     Klaus Bohmhammel (Planungsbüro)
  •     Heiner Kill (Straßen NRW)
  •     Rainer Schild (Tiefbau Fachbereichsleiter)
  •     Erwin Rahrbach (Baudezernent)
  •     Herbert Kneppe (Ortsbürgermeister Deuz)
  •     gut 60 Deuzer Bürger

Zum Bauvorhaben „Erneuerung Kölner Straße“ wurden folgende Informationen bekannt gegeben:

  • Angestrebt wird eine Vollsperrung der L720, damit die Bauarbeiten möglichst ungestört ausgeführt werden können. Ausnahmen sollen nur für Bus und Anlieger zugelassen werden. Eine Umleitung erfolgt über die Waldstraße.
  • Klaus Bohmhammel berichtet über ein Verkehrsaufkommen von etwa 12.000 Fahrzeugen am Tag, davon sind etwa 500 LKWs.
  • Das Einkaufszentrum „Kälberhof“ soll während der Bauzeit immer erreichbar sein.
  • Einige Anlieger müssen kleine Flächen ihres Grundstückes abtreten. Das wird individuell mit den Anliegern verhandelt, sagte Heiner Kill.
  • Anlieger werden zu 50% an den Kosten für Bürgersteig beteiligt und zu 10% für die Straßenbeleuchtung, sagt Erwin Rahrbach. Grob überschlagen werden den Anliegern Kosten von 2,50€ bis 5€ pro Quadratmeter Grundstückfläche abverlangt. Dabei wird nach Nutzung und Geschossigkeit der Gebäude unterschieden. Die Anlieger erhalten rechtzeitig eine schriftliche Mitteilung über die zu zahlenden Beiträge von der Stadt Netphen.
  • Für die Finanzierung des Straßenbaues ist das Land NRW zuständig.
  • Die neue Straße soll im Schnitt eine Fahrbahnbreite von 7 Meter haben. Hinzu kommen Gehwege mit 1,50 bis 2 Meter Breite.
  • Am Kälberhof soll ein überfahrbarer Minikreisel entstehen.
  • Die Abzweigung Marburger Straße soll durch einen größeren Kreisel mit Grünfläche in der Mitte realisiert werden.
  • Die 6 Bushaltestellen werden verlängert und erhalten Buskapsteine, die für Barrierefreiheit sorgen.
  • Die Straßenlaternen werden einseitig aufgestellt und erhalten moderne LED Leuchten.
  • Für Bäume ist an der Straße zu wenig Platz. Zwei Bäume vor dem Haus Demandt müssen gefällt werden, da das Wurzelwerk durch die Bauarbeiten zu stark geschädigt wird.
  • Eine mögliche Ortsumgebung zur Entlastung der Kölner Straße ist derzeit nicht geplant. Für solche Pläne muss mit einer Durchlaufzeit von 30 Jahren gerechnet werden.

Bevor das Bauvorhaben „Erneuerung der Kölner Straße“ startet, soll es noch eine weitere Bürgerversammlung in Deuz geben. 

Lesen Sie auch den Bericht in der Westfalenpost.


Aktion sauberes Deuz

Auch in diesem Jahr findet der Aktionstag "Sauberes Deuz" statt! Wir freuen uns über jeden, der mithelfen möchte unseren Ort sauber zu halten.

Bitte kommt am Samstag den 25. März um 9:00 Uhr zum Dorfplatz. Ausgerüstet mit ein Paar Arbeitshandschuhe und festem Schuhwerk kann jeder mitmachen.

Wir alle sind verantwortlich für die Sauberkeit unseres Ortes.  

... Und es hat sich wieder einmal gelohnt!  Danke an alle Helfer.


Weihnachtsbaum

Auch wenn das Wetter es noch nicht vemuten lässt, nächsten Sonntag ist der 1. Advent. Wie in den vergangenen Jahren wird auch diesmal der Weihnachtsmarkt beim Feuerwehrhaus in Deuz mit viel Glühwein, Bier, Kuchen und einem liebevoll vorbereiteten Angebot an schönen und nützlichen Dingen ausgerichtet.

Passend dazu wurde auf dem Dorfplatz der Deuzer Weihnachtsbaum aufgestellt und mit Lichterketten geschmückt. Der Weihnachtsbaum wurde dieses Jahr von Jürgen Fischer gestiftet. Wie jedes Jahr stellten die 'Maijonge' den Baum unter Anleitung von Hans Georg Gieseler und Elmar Griepenkerl am Bahnhof auf und Jürgen hat anschließend für die richtige Montage der Lichterketten gesorgt.

Zusammen mit dem Glaspavillon, der zur Nachtzeit ebenfalls beleuchtet wird, erscheint der Bahnhof Deuz jetzt im festlichen Gewand.

 Weiter Bilder finden Sie in unsere Fotogalerie


Omnibus in Deuz

Jetzt kann ihn jeder bewundern. Der Nachbau vom "Ersten Motor-Omnibus der Welt", öffentlich ausgestellt im Glaspavillon vor dem Bahnhof in Deuz. Am Dienstag, den 08. November wurde der Glaspavillon offiziell vom Vorsitzenden des "Fördervereins Bahnhof"  Udo Siebel und dem Bürgermeiser Paul Wagener eingeweiht.

weitere Bilder

 

Bauarbeiten für Glaspavillon

Am 30. September wurde der erste Spatenstich für den Glaspavillon in Deuz vom Bürgermeister "Paul Wagener" mit dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins Bahnhof "Udo Siebel" ausgeführt. Der Glaspavillon soll als Garage für den Nachbau des "Ersten Motoromnibus der Welt" aus dem Jahre 1895 dienen und ist gleichzeitig ein öffentlicher Ausstellungspavillon. 

Der Pavillon hat eine Grundfläche von etwa 6,40m X 4,90m und eine Höhe von 4,40m. Eine Stahlkonstruktion sorgt für den sicheren Stand und der Innenraum wird durch Sicherheitsglas von allen Seiten einsichtig sein. An dem Flachdach werden LED-Leuchten montiert, um das wertvolle Fahrzeug als Museumsstück auch in der dunken Jahreszeit zu präsentieren. Die Bauarbeiten sollen am Dienstag den 08. November beendet sein und um 14:00 Uhr feierlich seiner Bestimmung übergeben werden.

Bilder vom 12. Oktober 2016

 


Einladung zum Begegnungscafe

Der Ortsbürgermeister Dr. Herbert Kneppe und der ev. Pfarrer Tim Winkel luden am Samstag den 8.10.2016 um 15:00 Uhr alle Bürger zusammen mit unseren Flüchtlingen zum Begegnungscafe in die "alte Turnhalle Deuz" ein. Die Kosten für Kaffee und Kuchen wurden durch Spenden gedeckt.

Die Flüchtlinge freuten sich sehr über die rege Beteiligung und konnten sich auch bereits sehr gut auf Deutsch verständigen. Kaffee, Tee und unterschiedliche Kuchen wurden von freiwilligen Helfern verteilt. Als Leckerbissen hatten einige Flüchtlinge das Kuchenbuffet noch mit arabischen Köstlichkeiten ergänzt. 

 


Bürgerversammlung: Protokoll

Anwesende:
Ortsbürgermeister Dr. Herbert Kneppe, Erwin Rahrbach, Marlene Krippendorf, Herr Rosemann, Frau Sibylle Stecken. Der Bürgermeister Paul Wagner ließ sich wegen Krankheit entschuldigen. Im Saal fanden sich 130 - 150 Deuzer Bürger ein.

Bericht vom Ortsbürgermeister Dr. Herbert Kneppe.

  • Seit einigen Tagen steht am Alten Deuzer Bahnhof ein neuer Waggon, der von Dieter Mockenhaupt und Rüdiger Honig gestiftet wurde.
  • Der Lokschuppen wurde vollständig angerissen
  • Auf dem Platz an der Albert-Irle-Straße vor dem Bahnhof, wo das Drehgestell gestanden hat, wird demnächst ein Glaspavillon errichtet, der als gläserne Garage für den ersten Omnibus der Welt dient. Der Omnibus gehört der Firma Irle und der Pavillon wird mit einer Spende von der Sparkasse-Siegen finanziert. 
  • Auf dem Bürgersteig vor der Bäckerei Gehornfranzes sind jetzt Beton-Poller errichtet worden, um das Parken von Autos zu verhindern. Das sieht zwar nicht besonders schön aus, ist jedoch wirkungsvoller als die zuvor installierte Absperrung. 
  • Die provisorische Verkehrsinsel am Nauholzer Weg soll wieder entfernt werden, da sie keinen Vorteil brachte.
  • Die Ampelanlage bei der AWO an der Kölner Straße soll verändert werden, um den ausfahrenden AWO-Autos um 16:00 Uhr eine bessere Ausfahrt zu ermöglichen. Es bleibt zu hoffen, dass hierdurch keine neuen Staus zwischen Netphen und Deuz entstehen.
  • Der Kindergarten erhält eine 4. Gruppe. Der Kindergarten plant hierzu einen Tag der offenen Tür.
  • Vor dem Kindergarten gibt es weiterhin Probleme mit parkenden Autos. Deshalb werden demnächst halbseitige Halteverbotsschilder aufgestellt.
  • Der Fussweg an der Sieg muss im Bereich Kälberhof freigeschnitten werden.
  • Der Ausbau Kölner Straße verschiebt sich voraussichtlich auf das übernächste Jahr (2018). Auch die Planung neuer Kreisel ist noch immer unklar.
  • Der Radweg „Werthetal“ muss irgendwie die Albert-Irle-Straße kreuzen. Wo diese Kreuzung liegt und wie sie aussehen wird ist noch unklar. Dr. Herbert Kneppe machte auch den Vorschlag, den weiteren Verlauf des Radweges Richtung Hainchen mit dem Thema Wasser zu verbinden. (Wasserspiele, Wasserbrunnen, Wasserräder, ….).
  • Derzeit wohnen in Deuz etwa 270 Flüchtlinge. Damit ist das Soll nur zu etwa 70% erfüllt. Neue Flüchtlinge werden demnächst in Deuz erwartet und von Ehrenamtlichen des „NetzWerk Deuz“ betreut. Im vergangenen Jahr wurden Deutschunterricht, Kleiderkammer, Begegnungen, Spielegruppen und vieles mehr erfolgreich angeboten. Demnächst ist ein Begegnungskaffee in der alten Turnhalle geplant.
  • Hinter der Grundschule entsteht ein neuer Weg („Narzissenweg“) und 8 neue Bauplätze, für sie bereits etliche Bewerber auf einer Warteliste stehen. Ein weiteres Baugebiet „Dahlborn“ ist geplant.
  • Die AWO hat in der alten Förderschule eine Stätte zur Betreuung von behinderten Auszubildenden eingerichtet.
  • Daneben  soll ein Seminar-Hotel mit 25 Betten entstehen, das von der AWO genutzt wird. Dieser Anbau wirkt nicht besonders schön und wird vom Bestattungswald aus als großer Klotz sichtbar sein. Es handelt sich um einen 4 geschossigen Anbau, wobei der Dachausbau wie ein 5. Geschoss wirkt. Der Hotelbetrieb wird den Verkehr auf dem Nahtweg erhöhen. Eine Konkurrenz zum bestehenden Ewerts-Hotel soll nicht entstehen. Durch den Hotelbau werden neue Arbeitsplätze in Deuz geschaffen.
  • Um Fördergelder aus Arnberg zu erhalten, muss jeder Ortsteil ein eigenes „Integriertes kommunales Entwicklungskonzep“ IKEK vorlegen. Der Ortsbürgermeister bittet alle Bürger aus dem Ort Deuz um Mithilfe bei der Erstellung des Konzepts. Damit kann jeder aktiv an die Zukunft des Ortes mitwirken. Am 27. September ist hierzu ein Informationsabend geplant.

Bühlgarten (vorgestellt von E.Rahrbach und M.Krippendorf)

Der sogenannte Bühlgarten soll als Bürgerbegegnungsstätte bebaut werden und für jedermann nutzbar sein. Er stellt ein Bindeglied zwischen dem Gewerbegebiet und dem Ortskern dar. In der neuen Planung wurde die Fläche des Bühlgartens auf etwa 4000 m² reduziert und enthält keine Skaterbahn, keinen Teich und keine Mountainbikestrecke mehr. Die Grenze zum Gewerbegebiet bildet der Fahrradweg mit der vorhandenen Rampe.

Die Befürworter und die Gegner des Parks hatten reichlich Zeit ihre Argumente darzulegen, wobei die Gegner eher im Wohnbereich Waldstraße zu finden sind und aus Angst vor Vandalismus, zusätzlichen Müll und drohendem Lärm auf den Bühlpark verzichten würden. Durch die Reduzierung der Fläche und der Wegfall von Lärmerzeugenden Quellen, wie Skaterbahn, lenkten die Gegner dann allerdings ein und zeigten teilweise auch ihre Bereitschaft zur Realisierung des Parks. So wurde ein Stimmungsbild erfasst, das Dr. Herbert Kneppe abschließend zusammenfasste:

Es ist eine große einheitliche Meinung für den Bau des Bühlgartens zu erkennen, wobei einige Details noch nachgebessert werden könnten. Das Netzwerk Deuz hat sich bereit erklärt, die Patenschaft für den Bühlgarten zu übernehmen.

Es meldeten sich noch einige Bürger zu Wort, um folgende Sachverhalte zu betonen.

  • Es sollte eine Toilettenanlage eingeplant werden
  • Genügend Sitzplätze müssen vorhanden sein
  • Ein Bolzplatz wurde gewünscht
  • Beim Verzicht auf Grillplätze wird vermutlich auch weniger Müll entstehen
  • Last uns gemeinsam und nicht gegeneinander arbeiten. Die Jugendlichen sind unser Freunde, oder genauer: Sie sind unsere Zukunft. Dafür wollen wir mit dem Bühlgarten ein Zeichen setzen.

Vom NetzWerk Deuz wurde eine Unterschriftenliste an Herrn Rahrbach überreicht. Die Liste wurde am 27. August vor dem Dornseifer-Markt am Kälberhof erstellt und enthält 240 Unterschriften von Bühlpark Befürworter.

Am 15. September will der Rat der Stadt Netphen über den Bau des Bühlgartens endgültig abstimmen.

Sonstiges: von Deuzer Bürger angesprochen Themen.

  • Der Gedenkstein für  Dr. Tony Riecke wächst langsam zu. Es wäre an der Zeit, einen neuen Ort für diesen Gedenkstein zu suchen.
  • Auf der Fußgänger Siegbrücke könnte man ein Schild aufstellen, dass die Vereinigung von Sieg und Werthe beschreibt. Auch wenn der Ort Deuz seinen Namen nicht vom Düzzen beider Flüsse ableitet, ist ein Hinweisschild eventuell angebracht.
  • Im Ort Deuz wurde ein Mangel an öffentlichen Sitzgelegenheiten angesprochen. Das Aufstellen weitere Sitzbänke mit Abfallkorb wurde gewünscht.
  • Das Gewerbegebiet geht in Deuz bis tief zum Ortskern und durch das geplante Gewerbegebiet „Große Wiese“ wird es in dieser Richtung weiter ausgedehnt. Auch wenn die Industrie für Deuz viele Vorteile bringt, sollte man den Ortskern wenn möglich davon freihalten.
  • Der geplante Bühlgarten sollte unbedingt Fitnessgeräte, Trimm-Dich-Pfade und andere Sportgeräte beinhalten.

Die Bürgerversammlung wurde etwas nach 21:00 Uhr beendet.

Protokoll geschrieben von: Alfred Schmidt.


Bürgerversammlung: Bühlgarten

Am 7. September 2016 plant der Ortsbürgermeister eine Bürgerversammlung zum Thema Bühlgarten. An diesem Tag haben alle Deuzer die Möglichkeit, sich über die aktuellen Planungen der Stadt Netphen zu informieren, ihre Meinung hierzu kund zu tun und schließlich in einer gemeinsamen Abstimmung den mehrheitlichen Wunsch der Bevölkerung anzuzeigen. Der Rat der Stadt Netphen will das Ergebniss dieser Abstimmung bei der nächsten Ratssitzung im September entsprechend berücksichtigen.

Der Bühlgarten ist von der Stadt Netphen wie auf den folgenden Bildern ersichtlich geplant.

Nach dem Abriss des Lokschuppens (Anfang August 2016) wird auch die Zufahrt zu einem weiteren Industriegebiet "In der Großen Wiese" möglich. Hierzu hat die Stadt Netphen zwei mögliche Pläne erstellt.  

© Die Bilder sind Eigentum der Stadt Netphen.

 

Bereits beschlossen ist die Errichtung eines Glasspavillons an der Albert-Irle-Straße. An diesem Platz steht derzeit ein "Drehgestell eines Eisenbahnwaggons".  In diesem Glaspavillon soll der Nachbau vom "Erste Omnibus der Welt" ausgestellt werden. Auch hierzu hat die Stadt Netphen entsprechende Bilder bereitgestellt.

© Die Bilder sind Eigentum der Stadt Netphen. (siehe hier)


Info Veranstaltung vom Netzwerk-Deuz

am 15. Juni 2016 lud das Netzwerk-Deuz interessierte Bürger zu einem Informationsabend im Deuzer Bahnhof ein, um über die Pläne der Stadt Netphen bezüglich der Ortsmitte Deuz zu unterrichten. Etwa 40 Personen folgten dieser Einladung und ließen sich von Matthias Rickert, Helga Rock und Berthold Daub informieren. 

Die Siegerländer Zeitungen berichteten bereits einen Tag vorab über den Bühlgarten als zukünftige Begegnungsstätte, den Radweg durch Deuz, den Glaspavillon für den "ältesten Omnibus" und die Erschließung eines neuen Gewerbegebietes. Diese Informationen sind auch im Internet bei der Stadt Netphen öffentlich abrufbar.

Für die Bürger gab es an diesem Abend weitere Informationen und die Gelegenheit zur Diskussion über Nutzen und Zweck dieser Pläne.

Durch den jetzt geplanten Abriss des mittlerweile einstürzenden Lokschuppens ist eine Zufahrtsstraße zur "Großen Wiese" über die Gleise möglich. Die Stadt plant deshalb die Erschließung als Gewerbegebiet und würde so das Industriegelände bis nahe dem Ortskern (Bahnhof, Kälberhof) ausdehnen. An diesem Abend konnte man die anwesenden Personen nicht von den Vorteilen dieses Plans überzeugen.

Anders steht es bei der Planung des Bühlgartens, der den Ortsmittelpunkt zur Begegnungsstätte für Jung und Alt macht. In der Grünanlage soll eine Skateranlage, ein Teich, eine Kreativwerkstatt, eine Bühne, ein Boulefeld, ein Stelenplatz mit 21 Stelen (symbolisieren die 21 Ortsteile von Netphen), kleinere Grillstationen, sowie Tischtennis, Federball, Sandkasten, Ruhebänke und eine Hangrutsche entstehen.

Ein besonderes Highlight ist beim Bahnhof direkt an der Albert-Irle Straße geplant, wo ein Glaspavillon als Garage für den Nachbau des "Ältesten Omnibusses der Welt" entstehen soll. Dieser Blickfang wird von der IRLE-DEUZ GmbH gestiftet und ist auch für vorbeifahrende Autofahrer gut sichtbar. An dieser Stelle steht derzeit noch ein Drehgestell.    

Hinzu kommt dann noch ein Waggon, der seitlich vom Bahnhof seinen Platz finden wird und wahrscheinlich für Festlichkeiten genutzt werden kann.

Die Umsetzung dieser Pläne ist für Ende 2018 geplant und wird unserem Ort einen hoffentlich ansprechenden Ortsmittelpunkt geben.

 

Siehe auch: Information der Stadt Netphen


Lokschuppen vor dem Abbruch

07. Juni 2016: Der Lokschuppen in Deuz steht seit etwa einem Monat nicht mehr unter Denkmalschutz und jetzt ist der Zerfall auch für jedemann sichtbar. Schon im letzten Winter hat der Turm unter dem halb offenem Dach gelitten, so dass das wechselnde Sommerwetter mit Gewitter, Starkregen und heftigem Wind den  Turm zerlegen konnte. Nachdem das Dach wasserdurchlässig wurde, vermoderten die Holzteile der Unterkonstruktion, die Holzverkleidung und die inneren Decken. Die Bretter verloren ihren Halt und liegen jetzt auf dem angrenzenden Dach.

Dafür zeigt sich jetzt der innere Wassertank, der als rostiges Eisen die Spitze des Tumes ziert. Derzeit ist der einstmalige Lokschuppen "der Schandfleck des Ortes", der vielleicht noch im Sommer 2016 abgerissen wird. Es bleibt zu hoffen, dass hier bald etwas Neues entsteht, was die Erinnerung an den alten Bau wach hält.

Hier finden Sie die vielleicht letzten Bilder des alten Lokschuppens in Deuz.

 


Aktion "sauberes Deuz"

Dem Aufruf „Saubere Landschaft“ folgten am Samstag dem 9. April etwa 30 Freiwillige und sammelten an unterschiedlichen Stellen im Ort Deuz Müll. Dieses Jahr wurde auch das „NetzWerk Deuz“ aufgefordert mitzumachen und gemeinsam entstand die Idee, hier untergebrachte Flüchtlinge mit einzubinden.

Und so standen am Samstag Nachmittag mehr als 10 Flüchtlinge auf dem Dorfplatz und boten ihre Hilfe an. Der Ortsbürgermeister Dr. Herbert Kneppe hatte bereits die am stärksten vermüllten Gebiete ausgesucht und teilte die Personen in kleine Gruppen ein. 

Mit Handschuhen, Müllsack, Greifzange, Trecker und Anhänger machten sich die Gruppen dann auf den Weg. Es ist schon erstaunlich, was sich alles am Wegrand und Siegufer ansammelt. Dabei wird diese Aktion jedes Jahr wiederholt und immer wieder türmt sich der gefundene Müll am Ende als großer Haufen auf dem Dorfplatz. Besonders lobenswert ist diesmal die Einsatzbereitschaft der Flüchtlinge zu erwähnen, die gerne noch weitergemacht hätten.

Zum Abschluss bekamen alle Helfer Essen und Getränke, die von 3 Deuzer Frauen zubereitet und verteilt wurden. Das warme Frühlingswetter sorgte dafür, dass dieser Arbeitseinsatz als schöner und  ereignisvoller Tag empfunden wurde.
Vielen Dank an alle Helfer.


"victory Talstraße" in Deuz

In Deuz gibt es „laut Google-Maps“ seit mindestens 20. März 2016 die Victory Talstraße, die alle Deuzer als „Marburger Straße“ kennen. Offensichtlich hat sich eine Person den vorgezogenen April-Scherz erlaubt und die Straße bei Google umbenannt, denn alle anderen Karten zeigen den richtigen Namen an. So haben Benutzer von Bing-Maps Glück und bekommen „Marburger Straße“ angezeigt.

Die Straße heißt im weiteren Verlauf bei Grissenbach „Siegtalstraße“ und es ist anzunehmen, dass jemand den Namen „Sieg“ durch den englischen Begriff „victory“ ersetzt hat und so diesen Straßennamen erfunden und publiziert hat. Die Google-Maps-Suche nach "Marburger Str., Netphen" führt Autofahrer derzeit nicht nach Deuz, sondern nach Ferndorf!

Ob die Anwohner mit diesem neuen Straßennamen zufrieden sind bleibt abzuwarten. Ortsunkundige sind jedenfalls mehr als frustriert und wir müssen jetzt abwarten, wie schnell Google diesen Fehler beheben kann. Der Fehler wurde am 29.03. an Google gemeldet.

Nachtrag 01.04.2016: Google Maps hat den Fehler behoben. Jetzt hat Deuz wieder eine "Marburger Straße".


Umgestaltung des Lokschuppens

wie auf der Bürgerversammlung im Dezember 2015 bekanntgegeben wurde, hat die Uni Siegen, Fakultät II, Bildung-Architektur-Künste das Thema "Umgestaltung des Lokschuppen" als Thema für eine Bachelorarbeit für das Wintersemester 2015/16  ausgegeben. Die Studierenden konnten frei entscheiden, ob sie den Lokschuppen in ihre Planungen mit einbinden oder von einem Abriss ausgehen.

Die Arbeiten wurden mittlerweile abgeschlossen. Wir, vom NetzWerk Deuz, freuen uns, dass die Studierenden bereit sind, uns ihre Pläne und Modelle zu zeigen. Herr Prof. Exner wird mittels einer Powerpoint Präsentation die unterschiedlichen Vorgehensweisen erläutern.

Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung 
                    am     3. März 2016                   
                    um    15.00 Uhr               
                    im      Bahnhof Deuz
herzlich eingeladen.

NetzWerk Deuz


Bürgerversammlung im Dezember

im "Alten Bahnhof Deuz" am 16. Dezember 2015

Beginn 19:00 Uhr

  • Ortsbürgermeister Herbert Kneppe begrüßt weit über 100 Deuzer Bürger und als Vertreter der Stadt Netphen: Bürgermeister Paul Wagener, Leiterin Soziales-und-Schulen Heike Büdenbender und Bau-Fachbereichsleiter Erwin Rahrbach.

Bürgermeister Paul Wagener berichtet über die Entwicklung in Netphen vom letzten Jahr

  • Es gibt neue Bebauungsgebiete in Ölgershausen „In der Thal“, in Netphen "An der Netphe", in Salchendorf "Schulstraße" und in Deuz "Vor dem Nauholzer Wege".

  • Der Bürgerbus leistet einen wichtigen Beitrag zur Mobilität

  • Das Netphener Einkaufszentrum hat sich durch die Übernahme des Globus Warenhauses durch REWE stark verändert.

  • Sehr erfolgreich ist auch die Senioren-Service-Stelle im Rathaus Netphen, die von Frau E.-M- Vitt geleitet wird, sowie das Familienbüro von Frau Sandra Hatzig

  • Viele Ehrenamtliche sind der Stadt Netphen behilflich und die Stadt ist auf diese Hilfe auch angewiesen. Um diese Arbeit zu würdigen will die Stadt Netphen in Zukunft mehrere Helfer ehren und auszeichnen.

  • Das Hauptschulgebäude in Deuz steht seit dem Umzug der Schüler zur Sekundarschule-Netphen leer.

  • Der Breitbandausbau für Internetverbindungen schreitet voran. Der Ortsteil Herzhausen wurde 2015 mit Glasfaser verkabelt und andere Ortsteile, wie Ölgershausen und Eckmannshausen sollen zügig folgen.

Herbert Kneppe berichtet über die Neuordnung des "Schulberges"

  • Die Schullandschaft hat sich in Deuz verändert und der sogenannte "Schulberg" muss neu geordnet werden.

  • Die Grundschule bleibt in Deuz bestehen und der angrenzende Schulgarten soll als Spielplatz genutzt werden.

  • Die an der neuen Turnhalle angrenzende Grünfläche mit dem Spielplatz soll als Spiel- und Bolzplatz genutzt werden. Dadurch wird der alte Bolzplatz oberhalb der Grundschule, frei.

  • Durch den Verkauf der Förderschule und Wegfall der alten Sportanlagen am Nauholzer Weg, entstehen Bauplätze für Wohnhäuser.

Heike Büdenbender berichtet über Flüchtlinge in Netphen.

  • Momentan hat Netphen 490 Flüchtlinge zu beherbergen, die in den einzelnen Ortsteilen untergebracht sind. Davon sind derzeit 159 Flüchtlinge in Deuz und zwar im Kreml, am Sportplatz oder in der Hauptschule.

  • Deuz hat damit den größten Anteil an Flüchtlingen im Netphener Stadtgebiet.

  • Um die Hauptschule zu nutzen, mussten die großen Bäume auf dem Schulhof der Hauptschule aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Nur so ist ein eventueller Feuerwehreinsatz möglich.

  • Es fehlt an Räumen für Kinderbetreuung und Deutschunterricht. Da man nicht vorhersehen kann, wie viele Flüchtlinge noch kommen, haben Wohnräume Priorität.

  • Die beiden Kirchengemeinden haben Räume in den benachbarten Gemeindehäusern für Deutschunterricht angeboten.

Weiter Infos zum Ortsteil Deuz von Herrn Erwin Rahrbach und Herbert Kneppe

  • Die Verkehrsinsel an der Abzweigung Nauholzer Weg – Marburger Straße wurde vor einem Jahr von der Verkehrsaufsicht beschlossen und als aufgeklebte Verkehrsinsel ausgeführt. Diese Lösung ist nicht optimal, doch liegt eine Entscheidung darüber bei der Verkehrsaufsichtsbehörde.

  • Der Ausbau der Kölner Straße wurde zeitlich verschoben auf 2017 oder sogar 2018. Es ist eine "Planung auf Sicht", die sich daran orientiert, wann das Land NRW gerade mal Geld hierfür hat.

  • In der Ortsmitte wurde an der Kölner Straße ein alter Großbaum gefällt. Andere Großbäume wurden bereits vor Jahren beseitigt und das Fällen wurde von Deuzer Bürgern geduldet. Da das der letzte Baum diese Art war, kann und sollte man das Fällen auch heute akzeptieren.

  • Das Freibad - Deuz hatte dieses Jahr 10 jähriges Bestehen. Rüdiger Honig war sehr zufrieden mit dem festlichen Rahmen zu diesem Anlass und sieht den Fortbestand des Freibades als gesichert.

  • Das Bahnhofsgebäude wurde dieses Jahr neu gestrichen und in Stand gesetzt. Hierfür hat die Stadt Netphen einen großen Zuschuss geleistet. Als nächste Verbesserung steht jetzt der Einbau eines Lastenaufzuges an, damit volle Bierfässer nicht über die Kellertreppe transportiert werden müssen. Für die Finanzierung sind allerdings Spenden erforderlich.

  • Nahe dem Lokschuppen wurde ein Fußgänger- und Fahrradweg als Rampe gebaut, der den teils gefährlichen Weg von der Waldstraße zum Einkaufszentrum erheblich abkürzt. Dieser Weg wird gerne angenommen, obwohl noch einige Verbesserungen zur Sicherheit fehlen.

  • Die 725 Jahr-Feier wurde in der Deuzer Turnhalle als "Heimatabend" gefeiert und wurde gut besucht.

  • Rüdiger Honig informierte über einen Eisenbahnwaggon, der im kommenden Jahr auf das bereits bestehende Gleis vor dem Alten Bahnhof platziert werden soll. Der Waggon ist von außen gut gepflegt, aber innen nicht ausgebaut. Es werden somit Ideen, Helfer und auch Spenden benötigt, um das Innenleben des Waggons zu gestalten.

Matthias Rickert berichtete über sie Aktivitäten im "Netzwerk Deuz"

  • Nachdem sich über 100 Deuzer Bürger für die Unterstützung eines Bürgervereines mit Namen "Netzwerk Deuz" ausgesprochen haben, sind mehrere Arbeitsgruppen aktiv geworden.

  • Das Netzwerk Deuz ist noch kein Verein, will jedoch auf Basis von "aktiver Projektarbeit" an der Zukunft des Ortes mitwirken.

  • Bereits seit April 2015 werden 4 Projekte kontinuierlich weiter verfolgt und haben auch sichtbare Erfolge erzielt.

  • So ist das Projekt "Willkommenskultur" zur Herausforderung geworden und viele Freiwillige beteiligen sich mittlerweile an der Versorgung der in Deuz wohnenden Flüchtlinge.

  • Das Projekt "Ausbau Kölner Straße" ist bei vielen Anwohnern der Kölner Straße von großem Interresse. Hier geht es um Informationen und letztendlich auch um Geld, das den betreffenden Bürgen abverlangt wird.

  • Der "Bereich Lokschuppen und Bahnhof" beschäftigt sich mit der Gestaltung des Dorfplatzes, der Zukunft des Lokschuppens und dem Gebiet dazwischen. Eigentlich ist dieses Gebiet unser Dorfmittelpunkt und genau dieses Gebiet wird von der Stadt Netphen wenig geachtet. Die Mitwirkenden dieser Projektgruppe sehen in diesem Areal eher eine Begegnungsstätte für Jung und Alt, die als Parklandschaft einen Platz für Freizeitaktivitäten bieten sollte.

  • Im Projekt "Agenda 2030" wird versucht, die Zukunft unseres Ortes im Zeitfenster von 15 Jahren mitzubestimmen. Die Analyse des Ist-Zustandes im Bereich Wohnen, Arbeiten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehr, Verein und Freizeit führt zu Ideen, die als Vorschläge bei der entsprechenden Behörde eingereicht werden können. Die aktuellen Brennpunkt wie: Lokschuppen, Flüchtlinge und Dorfmittelpunkt bestimmen selbstverständlich die Prioritäten dieser Arbeitsgruppe.

Vorstellung des Planes: "Bürgerpark Bühlgarten" von Berthold Daub

  • Nachdem der Flächennutzungsplan die Ansiedlung eines "nicht störende Gewerbe" zwischen Lokschuppen und Bahnhof vorsieht, hat das "Netzwerk Deuz" die Machbarkeit untersucht und ist zu dem Entschluss gekommen, dass eine lange Straße auf dem schmalen Grundstück die nutzbare Fläche größtenteils auffrisst. Es können nur gerade mal 4 Betriebe geplant werden.

  • Als Alternative wurde der Plan einer Parkanlage gezeigt, die mit Rasen, Bäumen, Teich, Spielplätzen, Relex- , Jogging- und Halfpipe Zonen für Abwechslung sorgt. Die zuvor angelegte Rampe für Fußgänger und Fahrradfahrer wird als Fahrradweg verlängert und benötigt nur 2m Breite. Ergänzt werden könnte die Parkanlage am Bahnhof mit einem Gewerbe, idealerweise mit einer Bäckerei und einem Café. An der anderen Seite steht der Lokschuppen, für den sich entweder eine neue Verwendung findet oder nach Abriss Platz für ein Mehrgenerationen Haus bietet.

  • Die Uni-Siegen hat aktuell mehrere Studenten für eine Bachelor-Arbeit gefunden, die Vorschläge für die weitere Nutzung des Lokschuppens und der Umgebung erarbeiten. Im Februar 2016 soll das Ergebnis vorliegen.

  • Berthold Daub bat die anwesenden Bürger um ihre Meinungen zu dem vorgestellten Plan und erhielt von fast allen große Zustimmung. Lediglich der Bau eines Zaunes entlang der Eisenbahngleise sei aus Sicherheitsgründen notwendig.

Planung einer „Westtangente“ als Ortsumgehungsstraße

  • Berthold Daub zeigte noch einen Plan, der die Ortsumgehung westlich von Deuz ermöglichen würde. Mit etwa 1800 m Länge und einer geringen Steigung, kann die Kölner Straße entlastet werden, indem der Verkehr aus Feuersbach und Werthenbach dies Umgehung nutzt. Auch wenn so eine Straße nicht kurzfristig geschaffen werden kann, so sollte die Stadt Netphen eine ausgewählte Trasse bereits jetzt fest einplanen, bevor andere Baumaßnahmen dieses vereiteln.

Bericht über Aktivitäten der „Willkommenskultur“

  • Helga Rock berichtete über den Stand der Willkommenskultur, bei der 159 Flüchtlinge aus 14 Nationen (unter anderem aus Syrien, Irak, Afghanistan) von Ehrenamtlichen betreut werden. Die Hauptschule ist derzeit mit 114 Menschen belegt und zeigt langsam die Grenzen der Aufnahmekapazität.

  • So fehlen derzeit Räume für den Deutschunterricht, Kinderspielplätze und auch im Sanitärbereich sind Mängel zu erkennen. Sachspenden sind von Deuzer Bürgern teils reichlich vorhanden, können jedoch aus Platzgründen nicht immer verteilt werden. Ein Schrank mit Kinderspielzeug bleibt weiter verschlossen, um zu verhindern dass jemand über Spielzeug in den Fluren und Gemeinschaftsräumen stolpert.

  • Die Anwesenheit des Hausmeisters ist täglich gefragt und die Helfer hätten gerne, dass der Hausmeister halbtägig vor Ort ist.

  • Eine Erweiterung der Küchen und Sanitäranlagen ist dringend nötig.

  • Die Sauberkeit auf dem Grundstück und im Gebäude lässt zu wünschen übrig. Da sich die Flüchtlinge mit den deutschen Gewohnheiten bezüglich Mülltrennung und Benutzung von Küchengeräten nicht gut auskennen, ist eine Hausordnung in unterschiedlichen Sprachen dringend notwendig.

  • Frau Heike Büdenbender sind all diese Forderungen bereits länger bekannt, kann jedoch aus Personalmangel nicht für schnelle Abhilfe sorgen. Im Februar sollen neue Sozialmitarbeiter eingestellt werden.

  • Mehrere Bürger der Bürgerversammlung fanden die Zusagen der Stadt bei diesem Thema viel zu gering und unverständlich, da fast alle Anforderungen mit „ist noch in Arbeit“ beantwortet wurden.

  • Die Stadt kann keine zusätzlichen Räume freigeben, weil man nicht weiß, wie viele Flüchtlinge noch kommen. Allerdings soll die Belegung der Turnhalle zunächst ausgeschlossen werden, da zunächst einmal andere Ortsteile der Stadt Netphen für die Unterbringung weiterer Flüchtlinge sorgen müssen.

  • Für den Deutschunterricht werden 2 Räume benötigt, um zeitgleich unterschiedlichen Unterricht anzubieten. Frau Büdenbender gibt allerdings den Bau weiterer Wohnräume Vorrang und will es bei einem Raum belassen. Aus dem gleichen Grunde wird auch die Idee eines Spielzimmers verworfen. Auch die Nutzung des Dachraums kann aus Brandschutz-Gründen nicht gestattet werden.

  • Von Annette Scholl (Grissenbach) wurde abschließend noch ein großes Lob an all die hilfsbereiten Deuzer ausgesprochen, die ohne viel Gegenstimmen diese ehrenamtlichen Leistungen erbringen und freimütig spenden. Danke an alle Deuzer!

Verschiedenes (Wortmeldungen)

  • Die neue Verkehrsinsel an der Abzweigung Marburger Straße – Nauholzer Weg sollt besser wieder entfernt werden und stattdessen bei der Abzweigung Feuersbacher Straße – Waldstraße aufgestellt werden.

  • Die neu erstelle Rampe am Lockschuppen für Fahrradfahrer und Fußgänger ist bei Dunkelheit gefährlich. Es fehlt die Beleuchtung. Herr Rahrbach gab hierzu bekannt, dass die Rampe nur ein Provisorium ist und keine Laterne aufgestellt wird.

  • Auch wenn die Kölner Straße noch nicht renoviert wird, so sollte man doch die Löcher in der Straße ausbessern. Herr Rahrbach will diesen Punkt an das Straßenbauamt weitergeben.

  • Das Parken von LKWs in der Waldstraße wurde bereits letztes Jahr bemängelt, da hat sich nichts geändert. Die Durchfahrt für PKWs ist dadurch stark behindert.

  • Auf dem Parkplatz an der Feuersbacher Straße sind Querrillen, die bei schnell fahrenden Fahrzeugen Geräusche und auch Schäden verursachen können. Ein Warnschild würde hier vielleicht helfen.

  • Das Parken auf dem Bürgersteig ist für viele Bürger nicht akzeptabel. Bei Veranstaltungen, wo Besucher mit Auto anreisen, ist das besonders kritisch. So in der Adventszeit auf der Kölner Straße, beim Gottesdienst vor der Kirche, oder beim Bäcker.
    Herr Rahrbach gab zu verstehen, dass keiner hierfür eine praktikable Lösung anbieten kann, da das Parken auf der Straße, was ja erlaubt ist, auch zu unsinnigen Verkehrsproblemen führt.

Der Ortsbürgermeister Dr. Herbert Kneppe beendete die Bürgerversammlung mit einem Dank an alle Bürger, sowie den Wunsch für eine frohe Weihnacht und einen guten Rutsch ins nächste Jahr. 

        


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