Die erste urkundliche Erwähnung findet Deuz in einer Urkunde vom 23. April 1290, nach der Ritter Konrad von Hayn an Lipa in Deuz, der Witwe des Wolmar, den Zehnten in Deuz verkauft. Der Text dieser Urkunde war lateinisch und der Ort heißt dort einmal „Dütze“ und das andere Mal „Düce“. Diese Schreibweise hat sich laufend verändert. Zwischen 1400 und 1800 findet man Namen wie Dutze, Duze, Dujtze und Deutze. Ab 1805 besteht die heutige Schreibweise: Deuz. Um 1300 wird Dutze im kirchlichen Abgabenregister an den Propst von Amöneberg erwähnt. Letzterer erhielt die Abgabe als Vertreter des Propstes des St. Stephan von Mainz. 1566 sind 33 schätzungspflichtige Einwohner und 27 Häuser vorhanden. 1604 werden unter herrschaftlichen Gütern die Lehngüter der Schmidtfrau zu Deuz erwähnt. Vermutlich handelt es sich um die Schmiede, die nach der Überlieferung unter dem Weiherdamm gestanden haben soll.
Den Namen des Dorfes Dütze will man u. a. von Dotze = stoßen ableiten, d. h. Sieg und Werthe stoßen = dotze hier zusammen.
